Federation Tower, Moskau
| Projektentwicklung: | Mirax City |
| Architekten: | ASP Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH, Hamburg und Sergei E. Tchoban, nps tchoban voss GbR Architekten BDA, Berlin |
| Fertigstellung: | geplant für 2008 |

- Quelle: Mirax City
Der multifunktionale Büro-, Hotel- und Wohnkomplex "Federazija" soll mit seiner Fertigstellung 2008 eine Höhe von 340 Metern erreichen – inklusive der Antennenspitze sogar 440 Meter – und wird damit das höchste Gebäude Europas sein.
In diesem Projekt, das international "Federation Tower" genannt wird, vereinigt sich die Erfahrung von Experten aus unterschiedlichen Ländern. Peter Schweger und Sergei Tchoban aus Deutschland zeichnen für den Entwurf des Bauwerks verantwortlich, während die Ausführungsplanung vom russischen Architekturbüro Stroymontazh unter der Leitung von Victor Schteller ausgeführt wird. Mosproject-2 überwacht die Ausführung.
Der Gebäudekomplex besteht aus einem Doppelturm in Form zweier Spitzsegel. Die beiden unterschiedlich hohen Türme (63 und 93 Geschosse) sind über ein gemeinsames Basisgebäude miteinander verbunden. Das gesamte Gebäude verfügt über eine Bruttogeschossfläche von 341.000 Quadratmetern, davon 36.000 im gemeinsamen Sockel, 156.000 im großen sowie 92.000 im kleinen Turm. Die oberen beiden Etagen des großen Turms sind für Restaurants, eine Aussichtsplattform und einen Fitnessclub mit Schwimmbad reserviert. Ein Panoramalift steigt durch ein zwanzig Meter hohes Aquarium hinauf, wie dies von nps tchoban voss bereits im Domaquaree (Radisson SAS) in Berlin realisiert wurde.
Der Federation Tower liegt, nur etwa vier Kilometer vom Kreml entfernt, in einem Neubauviertel in dem derzeit mehrere gigantische Hochhäuser entstehen. Insgesamt 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche sollen in den nächsten Jahren zur Nutzung für Büros, Wohnungen, Hotels und Geschäfte verbaut werden. Bis zum Jahr 2010 sollen in diesem Neubaugebiet am Ufer der Moskwa über 100.000 Menschen leben und arbeiten.
Internationales Projektmanagement mit think project!
Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie flexibel sich think project! an die Gegebenheiten in internationalen Projekten angepasst. In diesem Fall greifen Projektbeteiligte aus Russland, Deutschland, China, Japan, der Türkei und den USA auf die Informationsplattform think project! zu. 150 Teilnehmer haben einen direkten Zugang, zahlreiche externe Teilnehmer (ohne Zugang) werden über eine intelligente E-Mail-Funktion mit Informationen versorgt. Das think project! Modul Protokollmanagement sorgt dafür, dass die zahlreichen Aufgaben und Entscheidungen protokolliert und nachverfolgt werden können. Damit alle Beteiligten jederzeit auf dem aktuellen Stand sind, werden die Protokolle über vorher definierte Verteiler automatisch an die entsprechenden Empfänger versendet.
Das Projekt ist dreisprachig in Deutsch, Englisch und Russisch angelegt. Jeder Teilnehmer kann die gewünschte Sprache für seinen Zugang zur Software individuell einstellen. Um allen Teilnehmern, die beispielsweise mit einer russischen oder japanischen Tastatur arbeiten, die Verwendung eines einheitlichen Plannummernschlüssels zu erleichtern, wurde ein spezieller internationaler Plancode entwickelt. Der Plancode wird im System in Klartext umgewandelt und zwar in der jeweils eingestellten Sprache!
Die Herausforderungen die mit der Komplexität und Internationalität des Projekts einhergehen verlangten nach einer umfassenden Lösung. Daher entschied sich Mirax – obwohl die Bauarbeiten bereits in vollem Gange waren – für den Einsatz von think projekt! als Informations- und Kommunikationsplattform für alle Projektbeteiligten.
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