
Insgesamt besteht die 4.100 Meter lange 2. Strelasundquerung aus mehreren Brücken- und Dammbauwerken. Beidseitig schließen sich die Vorlandbrücken Stralsund (645 m) und Dänholm (530 m) sowie die Bauwerke über den Strelasund (1.070 m) an.
Auftraggeber für dieses Projekt war die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausführungsplanungen wurden in Planungsgemeinschaft von der Ingenieurgesellschaft Schmitt Stumpf Frühauf und Partner Ingenieurgesellschaft im Bauwesen mbH und Büchting+Streit GmbH durchgeführt. 12 weitere Planungsbüros und vier Prüfingenieure waren an diesem Projekt beteiligt. Die Bauoberleitung und Bauüberwachung lag in den Händen der Ingenieurgemeinschaft EHS-VCE (EHS beratende Ingenieure für Bauwesen, VCE Holding GmbH). Die Ausführung übernahm die Arbeitsgemeinschaft 2. Strelasundquerung Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG.
think project! wurde als Werkzeug für die Projektkommunikation, für die Planverwaltung sowie für die Verteilung und Archivierung des Schriftverkehrs eingesetzt. Als Basis für das Planmanagement wurde zunächst ein einheitliches Plannummernschema definiert und in think project! umgesetzt. Verschiedene Planprozesse wurden so abgebildet, dass Abstimmungs-, Klärungs- und Genehmigungsläufe optimiert werden konnten. Die Adressierung der zahlreichen Projektbeteiligten wurde durch entsprechende Verteilregeln unterstützt und beschleunigt. Auch die Belieferung der prüfenden Stellen mit den benötigenden Papierkopien konnte durch die direkte Einbindung eines Reprodienstes und automatische Reprobestellungen rationalisiert werden.
Mit think project! wurde eine schnelle und einfache Verteilung der Pläne im Unternehmen selbst, aber auch an Nebenbetriebe und Nachunternehmer erreicht. Informationen über aktuelle Planungsunterlagen waren für alle Beteiligten sofort verfügbar. Durch die automatische Weiterleitung und Verteilung von Plänen, z.B. an die Bauüberwachung, konnte wertvolle Zeit eingespart werden. Planlisten wurden zur Terminverfolgung genutzt und automatisch generierte Solltermine sorgten für einen besseren Überblick. Gleichzeitig entstand eine saubere Dokumentation der Planbewegungen und damit ein lückenloses Archiv aller Pläne und Planstadien.