2. Strelasundquerung, Stralsund


Ausführung: Max Bögl GmbH & Co. KG
Investitionsvolumen: ca. 85 Mio. Euro
Fertigstellung: 2007


Die insgesamt 4.100 m lange 2. Strelasundquerung wird aus mehreren Brücken- und Dammbauwerken gebildet. Dazu zählt auch die 580 Meter lange Schrägseilbrücke über den Ziegelgraben. Die Schrägseilbrücke besticht durch einen mächtigen, 128 Meter hohen und dennoch elegant wirkenden Pylon und ist damit das wohl markanteste Bauwerk der Querung. Beidseitig schließen sich die Vorlandbrücken Stralsund (645m) und Dänholm (530m) sowie die Bauwerke über den Strelasund (1.070m) an.

 

Auftraggeber für dieses Projekt ist die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausführungsplanungen wurden in Planungsgemeinschaft von der Ingenieurgesellschaft Schmitt Stumpf Frühauf und Partner Ingenieurgesellschaft im Bauwesen mbH  und Büchting+Streit GmbH durchgeführt. 12 weitere Planungsbüros und 4 Prüfingenieure waren an diesem Projekt beteiligt. Die Bauoberleitung und Bauüberwachung lag in den Händen der Ingenieurgemeinschaft EHS-VCE (EHS beratende Ingenieure für Bauwesen, VCE Holding GmbH). Die Ausführung übernahm die Arbeitsgemeinschaft 2. Strelasundquerung Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG.


Zahlen, Daten, Fakten:

  • Länge Bauwerk gesamt: ca. 2.800 m
  • Schrägseilbrücke: Länge 580 Metern, max. Stützweite 198 m, Durchfahrtshöhe 42 m, Pylonhöhe 128 m
  • Vorlandbrücken: Stralsund (Länge 645 m), Dänholm (Länge 530 m)
  • Bauwerke über den Strelasund (Länge 1.070 m)

Planorganisation aus Sicht des Ausführungsplaners

think project! wurde als Werkzeug für die Projektkommunikation, für die Planverwaltung sowie für die Verteilung und Archivierung des Schriftverkehrs eingesetzt. Als Basis für das Planmanagement wurde zunächst ein einheitliches Plannummernschema definiert und in think project! umgesetzt. Verschiedene Planprozesse wurden so in think project! abgebildet, dass Abstimmungs-, Klärungs- und Genehmigungsläufe optimiert werden konnten. Die Adressierung der zahlreichen Projektbeteiligten wurde durch entsprechende Verteilregeln unterstützt und beschleunigt. Auch die Belieferung der prüfenden Stellen mit den benötigenden Papierkopien konnte durch die direkte Einbindung eines Reprodienstes und automatische Reprobestellungen rationalisiert werden.


Planorganisation aus Sicht des Bauunternehmers

Mit think project! wurde eine schnelle und einfache Verteilung der Pläne im Unternehmen selbst, aber auch an Nebenbetriebe und Nachunternehmer erreicht. Informationen über aktuelle Planungsunterlagen waren für alle Beteiligten sofort verfügbar. Durch die automatische Weiterleitung und Verteilung von Plänen, z.B. an die Bauüberwachung, konnte wertvolle Zeit eingespart werden. Planlisten wurden zur Terminverfolgung genutzt und automatisch generierte Solltermine sorgten für einen besseren Überblick. Gleichzeitig entstand eine saubere Dokumentation der Planbewegungen und damit ein lückenloses Archiv aller Pläne und Planstadien.

 

think project! wurde auch zur Verwaltung des Schriftverkehrs eingesetzt und diente dabei hauptsächlich als interner Informationspool. Die Ablagestruktur wurde gemäß der QM-Richtlinien von Max Bögl abgebildet. Somit war die Ablagestruktur jedem Mitarbeiter von Anfang an vertraut.


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Freitag, 25. Juli 2008


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